Curriculum Vitae - Horst Langes Print E-mail

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Staatssekretär a.D.

Ehrenmitglied des Europäischen Parlamentes a.D.

Honorarkonsul de Großherzogtums Luxemburg


Lebenslauf
 

geb.:   2. Dezember 1928 in Koblenz

Katholisch, verheiratet 5 Kinder.


Mit 15 Jahren Luftwaffenhelfer, verwundet, Gefangenschaft

Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie und kath. Theologie

an den Universitäten Mainz und München.

Beide Staatsexamen

Studiendirektor eines Gymnasiums


Nach dem Krieg Dekanatsjugendführer der kath. Jugend in Koblenz

1948  Eintritt in die Junge Union. Mitglied des Ring Christlich Demokratischer Studenten an der Universität Mainz

Seit 1952 Mitglied der CDU


27 Jahre Stadtrat von Trier. Mitglied bis 1989


1967 zum ersten Mal in den Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt

1971Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses und des Kulturausschusses

Im Februar 1974 vom damaligen Ministerpräsidenten Dr. Helmut Kohl als Staatssekretär ins Kultusministerium von Rheinland-Pfalz berufen; zuständig für die Bereiche Universitäten, Hochschulen, Kunst, Theater, Musik, Denkmalpflegen Erwachsenenbildung und Kirchen.

1979 bei der ersten Direktwahl Abgeordneter des Europäischen Parlamentes, 3X wiedergewählt

1994 freiwillig verzichtet


Im Europäischen Parlament: Schwerpunkt der Arbeit im Bereich Haushalt und Finanzen


1987 für das Europäische Parlament ein neues Finanzierungssystem für die EG entwickelt, welches das Bruttosozialprodukt als entscheidende Größe für die Eigeneinnahmen festsetzt. Es wurde den Staatschefs in Kopenhagen vorgelegt, 1988 von diesen beschlossen.


Am 21. April 1994 hat das Parlament mit 95 % der Abgeordneten den Bericht von Horst Langes über "die neuen Eigenmittel der EU" angenommen.


Weitere Schwerpunkte der Arbeit im EP: Entwicklungspolitik, besonders in Hinblick auf Lateinamerika. Dann die Osterweiterung.


Seit 1986 Mitglied des Präsidiums der "Internationalen Christdemokraten" (IDC).

Ab Januar 1994 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der EVP-Fraktion im EP

Seit Herbst 1989 Präsident der "Robert-Schuman-Stiftung" mit Sitz in Luxemburg.

Arbeit besonders in Mittel- und Osteuropa und dem Mittelmeerraum.

(seit 2003 Ehren-Präsident)


Mai 1993 - 1999 Präsident des Stiftungsrates der "Europäischen Rechtsakademie Trier" als Präsident nicht mehr kandidiert; Nachfolger ist Jacques Santer, ehemaliger EU-Kommissionspräsident.

Seit 1994 - 2000 Vorlesungen und Seminare in der Universität Trier,

Thematik: Europäische Finanzverfassung, Institutionenlehre.


  • Inhaber des "Großen Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern" (1994)
  • Großoffizier der "Eichenlaubkrone des Großherzogs von Luxemburg" (1990)
  • "Gran Cruz de la Orden Bernardo O'Higgins" (Chile). (Nach dem Sturz Pinochets durch Präsident Aelwyn).
  • Ritter der französischen Ehrenlegion (1994).
  • Offizier des Verdienstordens der Republik Polen (1995)
  • Verdienstmedaille von Nicaragua
  • "Das große goldene Ehrenzeichen" der Republik Österreich (1995)
  • Ehrenring der Stadt Trier (1989) Ehrensiegel der Stadt Trier (1995)
  • "Grande Ufficiale della Repubblica Italiana" (2002)
  • Gran Cruz des Ordens der Königin Isabella von Kastilien (Spanien 2003)